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Die Gärrestverarbeitung der narema GmbH wandelt Ihren Gärrest durch die optimale Nutzung ungenutzter Wärmequellen in landwirtschaftlich verwertbare, lagerfähige Stoffe. Dies wird ermöglicht durch die Verbindung bewährter und neuer Technologien in einem patentrechtlich angemeldeten Verfahren.
Schritt 1:
Mittels mechanischer Trennung des Gärrestes wird ein Feststoff separiert, der einen Trockensubstanz-Gehalt von ca. 30% hat. 10.000 t Gärrest können so zu ca. 500 t – 1.000 t Feststoff reduziert werden, der als humusbildender Bodenverbesserer ausgebracht werden kann. Das unter Zugabe der in BHK-Werken vorhandenen Motorabwärme herausgelöste Wasser enthält Ammoniak (NH3).
Schritt 2:
Aus der separierten, flüssigen Phase wird Ammoniak und Wasser thermisch ausgetrieben. In einem Reaktionskreislauf wird unter Zugabe eines natürlichen Minerals und Kohlenstoffdioxid (CO2) aus den bislang ungenutzten Motorabgasen lagerungsfähiges Ammoniumsulfat ((NH4)2 SO4) und Calciumcarbonat (CaCO3) erzeugt.
Schritt 3:
Durch die thermische Behandlung im Verlauf aller Reaktionskreisläufe entstehen zum einen landwirtschaftlich nutzbares Wasser aus dem Kondensat und zum anderen eine mineralstoffhaltige Flüssigkeit. Diese enthält verbliebene Düngeelemente. Als Hauptelemente seien hier beispielhaft genannt: Phosphor (P), Magnesium (Mg), Schwefel (S), Kalium (K) und Mangan (Mn). Die Flüssigkeit eignet sich daher sowohl zur Ausbringung als auch zur Anreicherung des gewonnenen Feststoffes, etwa um die gewünschte Restfeuchte zu erhalten.
