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Pressemitteilungen

27.11.2009

Modulvariante des narecon 1000 auf der Agritechnica 2009

Niebüll/Nordfriesland, im November 2009. Die narema GmbH aus dem nordfriesischen Niebüll hat erstmals auf der Agritechnica 2009 ihr patentrechtlich angemeldetes Verfahren zur Düngemittelproduktion aus Gärresten der Öffentlichkeit vorgestellt. Kern des Verfahrens ist die Herstellung der Wirtschaftsdünger Ammoniumsulfat und Kalziumkarbonat sowie ein Fest- und Flüssigdünger aus den Gärresten der Biogasanlagen. In Hannover konnte sich das Messepublikum von der Wirksamkeit der Containeranlage überzeugen, die für die Umwandlung ausschließlich ein natürliches Mineral verwendet und die Abwärme der Biogasanlage nutzt. Das narema-Verfahren bindet Ammoniak aus den Gärresten und wertet es zum Wirtschaftsdünger auf. So werden die bei der Ausbringung und Lagerung sonst üblichen, geruchsintensiven Ammoniakverluste minimiert. Der technische Leiter des Projekts, Dipl.-Ing. Fried Schütze, betont, dass narema vollständig auf gefährliche Substanzen wie z. B. die sonst oft verwendete Schwefelsäure verzichtet: "Der Einsatz von gefährlichen chemischen Substanzen mit den damit verbundenen Risiken und Sicherheitsvorschriften entfällt bei unserer Anlage komplett".

Darüber hinaus liegt der ökologische Nutzen des Verfahrens auf der Hand: Ein Teil des CO2 aus den BHKW-Abgasen wird mineralisch gebunden. Darüber hinaus reduziert sich die Zahl der Straßentransporte für die Ausbringung der Düngemittel gegenüber der Gärrestausbringung erheblich. Bedingt durch die geringeren Lagervolumen der Düngemittel können die Nährstoffe in der Vegetationsperiode, abgestimmt auf das Pflanzenwachstum, ausgebracht werden.

Das narema-Verfahren verbindet bekannte Grundtechnologien und gesicherte chemische Prozesse zu einem wartungsarmen, selbstständig arbeitenden Prozess, der KWK-fähig ist. Die überschüssige Wärmeenergie einer herkömmlichen Biogasanlage kann ganzjährig genutzt werden.

Auf der Messe wurde zunächst eine Modulvariante zur Verarbeitung von ca. 1 Kubikmeter Gärrest bei 250 - 500 kW th. pro Stunde vorgestellt. Aufgrund der großen Nachfrage werden jetzt weitere Containervarianten für andere Verarbeitungs- und Wärmemengen konzipiert.

narema GmbH verbindet mit seinem Verfahren die Vorteile einer Mengenreduzierung mit der Nährstoffsicherung. Das spart Geld. Eine Zukunftsinvestition, die sich schnell auszahlt.

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23.04.2009

Gärrestaufbereitung in Biogasanlagen - Lohnende Rendite für nachhaltige Innovation

Niebüll/Nordfriesland, im April 2009. Wenn es um Erneuerbare Energien und speziell Biogasanlagen geht, sind innovative Prozesse gefragt. Gärreste verursachen in NawaRo-Anlagen durch Lagerung und Ausbringung einen hohen Kostenfaktor. Die narema GmbH hat in Zusammenarbeit mit wissenschaftlichen Instituten an Lösungen gearbeitet: Mengenreduktion, Stromkostenersparnis, Nutzung verpuffter Motorabwärme, CO2-Reduktion, Steigerung des Düngerwertes. Die Anlage, der "nareCon 1000", der als Containerbau angeboten wird, minimiert künftig die Gärreste um mehr als 50% und stellt Betreibern ein selbständig operierendes System bereit.
Der "nareCon 1000" richtet sich an Betreiber von NawaRo-Anlagen, die die Rentabilität des Gesamtprozesses steigern wollen oder müssen. Die Geschäftsführerin der narema GmbH - Betriebswirtin Petra Hansen - und Dipl.-Ing. Rainer Setter haben eine Methode entwickelt, die den ökonomischen und ökologischen Output prozessweit sichern will.

Gärrest gleich Gärrest? Nein. Die narema GmbH setzt an einem prozessbedingten Schwachpunkt von Biogasanlagen an und stellt dem Kostenfaktor Gärrest eine Mengenreduzierung um über 50% und eine bessere wirtschaftliche Verwertbarkeit des Düngers gegenüber. Auf Basis bewährter Komponenten entstehen durch thermische Behandlung landwirtschaftlich nutzbare, lagerfähige Stoffe in fester und flüssiger Form. Der Prozess formt sich am BHKW der Biogasanlage und verwendet damit die vorhandene Prozessenergie aus der Biomasseverwertung. Der gesamte Vorgang kommt ohne chemische Zusatzstoffe aus. Dies bildet den "Erfolgsfaktor Umwelt" aus, den die narema GmbH mit ihrem patentrechtlich angemeldeten Verfahren konsequent verfolgt. Der pflanzenbauliche Einsatz der Endprodukte und damit die KWK-Fähigkeit des Prozesses sind gutachterlich testiert.

Die seit Beginn des Jahres in Kraft getretene EEG-Novelle für KWK-bonusfähige Wärmeverwendung gibt durch die bonierte Einspeisevergütung Planungssicherheit für bis zu 20 Jahre.
Der Einstieg für Biogasanlagen-Betreiber in den "nareCon 1000" ist denkbar einfach: Die narema GmbH stellt auf ihrer Internetseite www.narema.de einen Kalkulations-Rechner zur Verfügung und erstellt jederzeit eine individuelle Betriebsanalyse.

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Speziell für die Anspruchsgruppen in der Öffentlichkeit haben wir hier Informationen zusammen gestellt, die den Erfolgsfaktor Ökologie innerhalb unseres Systems betreffen.

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